Wie steht es mit deiner Zufriedenheit?

Wie zufrieden bist du gerade mit deinem Leben? Ist dir bewusst, dass deine persönliche Zufriedenheit einen grossen Einfluss auf dein Leben und dein Umfeld hat?

 

Wenn ich zufrieden bin, dann habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf mein Umfeld, auf mein Leben und alles, was mir begegnet. Wenn ich in mir zufrieden bin, dann fühle ich mich stark. Ich bin in meiner Mitte, bin ich glücklich und ich liebe mich. Ich fühle Frieden in mir. Ein wunderbares Gefühl. Alles ist ruhig um mich, nichts kann mich so leicht ins Wanken bringen.

 

Das ist ein anderes Zufrieden, als das, wenn jemand auf die Frage: wie geht es dir, mit „ich bin zufrieden“ antwortet. Dieses „ich bin zufrieden“ meint aus meiner Sicht, es ist ok, es könnte aber besser sein. „Mein“ Zufrieden meint jedoch den Frieden in mir, mein Ja zu mir selber. Mein Ja zu meinem Leben.

 

Liebe deinen Nächsten wie dich selber….dieses Zitat kennt sicherlich jeder. Doch hat es auch jeder verstanden? Viele verstehen darin, sich um andere zu kümmern, zuerst den anderen glücklich machen, zuerst die Erwartungen der anderen zu erfüllen. Doch ist wirklich das gemeint? Ich sehe das anders. Wie kann ich anderen am meisten dienen? Wann bin ich so stark, dass ich andere so unterstützen kann, dass es ihnen wirklich hilft? Erst dann, wenn ich in meiner Mitte bin, wenn ich Frieden in mir spüre, wenn ich glücklich bin und mich liebe. Dann habe ich die Kraft für andere und opfere mich nicht auf. Ich kann aus vollem Herzen dienen, voller Energie. Was passiert, wenn ich mich immer hinten anstelle? Ich verliere mich. Ich vergesse, mir selber etwas Gutes zu tun. Meine Energie, Freude und Kraft wird somit immer weniger, ich werde unzufrieden. Das zeigt sich vielleicht nicht gleich am Anfang. Ich denke das kommt schleichend. Und oft wird das Gefühl dann beiseite geschoben. Vielleicht, weil unser Pflichtgefühl, unser Verantwortungsgefühl uns hier einen Strich durch die Rechnung macht. Doch wo ist hier die Verantwortung für dich? Für dein Leben? Alleine ich bin für mein Leben verantwortlich, ich alleine bin für meine Zufriedenheit und mein Glück verantwortlich. Das kann niemand für mich übernehmen. Deshalb ist es so wichtig, dass ich für mich schaue - und dann für die anderen. Ein herrliches Beispiel bekommt man vorgeführt, wenn man im Flugzeug die Sicherheitsanweisungen erhält. „Wenn die Sauerstoffmasken herunter fallen setzen sie die Maske zuerst sich auf und kümmern sie sich dann um ihre Mitmenschen“. Ich finde, das ist gesunder Egoismus. Lebe einen gesunden Egoismus mit Respekt, Achtung und Liebe. Für dich und deine Mitmenschen.

 

Wenn ich feststelle, dass ich in Situationen unzufrieden bin, dann entscheide ich, wie ich damit umgehe. Wenn ich die Kraft habe, verabschiede ich mich aus dieser Situation, die mir nicht gut tut. Je nach Situation kann ich auch versuchen meine Einstellung dazu zu ändern. Vielleicht habe ich etwas Wichtiges ausser Acht gelassen. Die Lebenseinstellung ist aus meiner Sicht sowieso ein grosser Schlüssel im Leben. Wie ich etwas betrachte, wie ich dazu stehe, wie ich damit umgehe. Ich entscheide immer selber. Egal, was ist, wie ich es betrachte macht aus, wie schwer oder wie leicht es ist. Es geht darum, wie ich es betrachte. Meine Einstellung zu den Dingen gibt mir deshalb auch wieder Zufriedenheit, oder eben nicht….

 

Falls du also heute noch nicht Zufrieden und in Frieden bist. Dann wird es Zeit, dich darum zu kümmern. Fange heute damit an und schliesse Frieden mit dir selber. Das ist der Grundstein für deine Zufriedenheit.

 

Ich wünsche dir viel Freude mit deiner neu gewonnenen Zufriedenheit.

 

Herzlich

 

Eure Claudia 

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