Veränderung - ich will nicht - doch ich will

Diese Woche war ich wieder einmal im Zoo in Zürich und in der Masoala-Halle präsentierte sich mir dieses Chamäleon. Ich bewundere diese Wesen, weil sie sich ganz leicht immer wieder der veränderten Umgebung anpassen. Es gibt Menschen, die Veränderungen lieben und auch diese bewundere ich. Ich bin jemand, der es gerne beständig hat. Ich habe viele langjährige wunderbare Freunde, meine Arbeitsstelle wechsle ich sehr selten und auch umziehen gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Wenn ich mich mal wohl fühle, dann soll das so bleiben ;-). 

 

Jedoch ohne Veränderung geht es nicht, auch bei mir nicht. Die Scheidung meiner Eltern hat mich selbständiger gemacht. Mein Entschluss mich von meinem langjährigen Freund zu trennen, hat mir die Möglichkeit gegeben mein Leben zu Leben. Als ich von meinem späteren Freund verlassen wurde, hat mich dies in eine Depression geführt und danach auf den Weg der Spiritualität. Meine langjährige tolle Arbeitsstelle unter Tränen zu verlassen, weil ich spürte, dass es Zeit ist, eröffnete mir eine neue Welt. Dies nur ein paar Beispiele.

 

Wenn ich zurück schaue bin ich unendlich dankbar, für all diese Veränderungen. Alle bisherigen Veränderungen haben mich in meinem Leben weitergebracht. Ich bin zufrieden und glücklich, dass es so gekommen ist. Trotzdem ist es für mich heute noch nicht immer ganz leicht, Veränderungen anzunehmen. Besonders, wenn ich die Veränderung nicht selber herbeigeführt habe. 

 

Gerade steht wieder eine solche Veränderung vor der Türe. Mein Kopf und mein Ego sagen: nein, das will ich nicht. Das gefällt mir nicht. Wieso passiert mir das, was soll das.

 

Wenn ich jedoch tief in mich hinein horche, dann spüre ich ganz deutlich, dass diese Veränderung nötig ist. Dass diese Veränderung ganz viel Potenzial mit sich bringt. Dass sich dadurch ganz viele Türe öffnen. Wenn ich ehrlich bin, spüre ich viel Freude in mir und tief in meinem Herzen ruft es: ja ich will. Ich lasse mich darauf ein.

 

Ganz tief in mir weiss ich, dass das Universum keine Fehler macht und ich werde es erfahren, erkennen, welcher Entwicklungsschritt für mich bereit steht. Ist das nicht spannend?

 

Bis ich mich an die neuen Gegebenheiten gewöhnt habe, braucht es sicher seine Zeit. Trauer und Wut kommen und gehen. Sicherlich werde ich immer wieder Momente haben, an denen ich nicht will....doch ich weiss genau, wie ich in diesem Momenten in mich hineinfühlen kann. Wenn es ganz still ist, wenn ich mich ganz stark wahrnehme, dann kommt automatisch wieder das Gefühl von: ja ich will, ja ich will. Ich bin bereit für diese Veränderung.

 

 

In der heutigen Zeit gehören Veränderungen fast schon zum Alltag. Deshalb ist es so wichtig, den Umgang damit zu üben. Ein gelassenerer Umgang damit kann zum Beispiel mit Meditation erlangt werden. Beim Meditieren ist eine Berührung mit dem Innersten möglich. Der Geist, der Körper und die Seele können sich entspannen und Kraft tanken. Das Vertrauen in das Leben wird stärker und stärker. Das Gefühl von "ich kann das" wird grösser.

 

Am 8. Oktober findet in Schlieren ein Meditationsabend statt. Hier gibt es die Möglichkeit, sich eine Insel zu schaffen. Eine Insel für mehr Ruhe, mehr Kraft und Gelassenheit. Verbindung zum Innersten.

 

Mehr Informationen dazu sind hier zu finden. Jetzt anmelden und sich einen Platz sichern. Ich freue mich.

 

Herzlich und alles Liebe

Claudia 

 

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